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Spur 0n3 |
Mann’s Creek Railway |
On3 scale layout |
Eigenbau der Schienen |
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Man muss sich schon auf ein riesiges Schlachtfeld mit den verschiedensten Materialien einlassen, um ein realistisch verlotterstes Gleis herzustellen! |
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Jede einzelne Schwelle wird mit der Tischkreissäge auf die richtigen Masse zurechtgeschnitten. Danach ritze ich mit der Reisnadel links und rechts in die Stirnseiten je eine Holzimitation ein. |
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Auf die Korkunterlage habe ich etwas schmäler als die Schwellen Balsastreifen in unterschiedlichen Dicken (zwischen 1 bis 5 mm) aufgeleimt und diese anschliessend verschliffen. Dadurch entstehen minime Höhenunterschiede, die dem Gleis ein lebendigeres Aussehen verleihen. Auf diese Trassen werden nun die Schwellen aufgeklebt. |
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Wenn alles gut durchgetrocknet ist, müssen die Schwellen noch auf eine einheitliche Höhe geschliffen werden. Zu guter Letzt habe ich mit dem Bastelmesser die Schwellenoberflächen mit Kerben und Rissen versehen. Die Schwellen werden nun mit Acryllfarben aus der Spritzpstole eingefärbt und danach mit einer feinen Messingbürste verwittert. Durch das Bürsten entsteht eine natürlich wirkende Patina. |
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Das Schottermaterial besteht aus natürlicher Erde, die ich aus den umliegenden Wäldern zusammengetragen habe. Um weitere Farbnuancen zu erzielen, habe ich jeweils noch feine Farbpigmente beigemischt. |
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Beim Vorbild wurden die Gleise nur lose auf dem Boden verlegt. Eine Schotterung, wie sie bei europäischen Bahnen üblich ist, gab es bei den Holzfällerbahnen nicht, da die Gleise nach der Abholzung des Waldes gleich wieder abgebaut wurden, um sie an einem andern Ort erneut zu verlegen. Um dies realistisch nachzubilden, habe ich die Schwellen mit loser Erde umgeben. Danach habe ich das ganze Schienenbett mit einem Wasser-Abwaschmittel-Gemisch befeuchtet. Anschliessend wird der ganze Erdboden mit einer Weissleim-Wasser-Spühlmittel-Mixtur mithilfe einer Spritze oder Pipette beträufelt. |
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Die bereits lackierten Code-70-Gleisprofile (entsprechen ungefähr einem 35-Pfund-Gleis im Original) werden nun mittels mehrerer Spurlehren ausgerichtet und fixiert. |
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Für die Schienenbefestigung wird zuerst pro Nagel ein Loch mit dem Durchmesser 0,2 mm vorgebohrt. Danach wird jeder einzelne Schienennagel mit einer Spitzzange eingedrückt. Bei besonders heiklen Stellen, wie den Weichen oder den Kastenübergängen, fixiere ich die Nägel zusätzlich noch mit einem Tropfen Sekundenkleber. |
Modellbau, Fotos und Text |
Marc Theilkäs |
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