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Während meiner Kindheit und Jugendzeit wurde im strengen Elternhaus sehr grosser Wert darauf gelegt, dass ich in meiner Freizeit etwas "Anständiges" anstellte.
Weil ich sportlich eine totale Niete war, führte mich mein Vater schon sehr früh in den Modellbau ein. Regelmässig fand ich zur Weihnachtszeit einen Revell-Baussatz unter dem Weihnachtsbaum. Da es zu dieser Zeit noch üblich war dass man am Sonntag festliche Sonntagskleider trug, wurde es mir zur Pflicht gemacht beim Basteln und im Haus immer einen hintengeknöpften Schurz zu tragen, und das bis zur Zeit meiner Berufslehre. So kam es dass meine Freunde mich mit dem Titel "Modellbaudoktor" hänselten sehr zu meinem Leidwesen! Aber ich habe diese Schmach überlebt...
Damals bastelte mein Vater an einer Wesa-Anlage und ich als kleiner Bub durfte mithelfen. Später besuchten wir zusammen die Wesa-Ausstellungen im Blaukreuzsaal an der Zeughausgasse in Bern. Das war ein jährlich wiederkehrendes Ereignis, und es wurde so manche Wesa-Anlage von Modelleisenbahnern aus der ganzen Schweiz gezeigt. Nicht zuletzt war damit ein Wettbewerb verbunden. Schon damals heimste ich einen 1. Preis in der Kategorie Jugend ein. Später durfte ich dann sogar in der Jury mitarbeiten. > Kurzversion...
Veranstaltet wurden diese Wettbewerbe von der damaligen Firma Stauffer & Co. am Bärenplatz in Bern. Zudem hatte ich dort einen Wochenplatz als Lok- und Reparatur-Servicefachmann bekommen; diese Tätigkeit verschaffte mir wiederum viele Kontakte zur Wesa-Fabrikation in Inkwil (BE).
Während dieser Phase lernte ich Freunde kennen die Modelle nach amerikanischen Vorbildern bauten damals noch mehrheitlich mit Aethern-Fahrzeugen. So hatte ich schon bald das grosse Glück die Firma Old Pullman in Stäfa kennen zu lernen, wo mich die Herren Appenzeller und Hug zum richtig guten Modellbau im amerikanischen Stil hinführten. So ist es nur logisch dass ich auch heute noch sehr engen Kontakt zur Firma Old Pullman pflege, was zur Zusammenarbeit und meinen Clinics an den Conventions der American Railroadfans in Switzerland führte.
Spezielle modellbauerische Kenntnisse eignete ich mir aus unzähligen Büchern an, vom Freundeskreis, aus Videos oder in Selbstversuchen. Dazu gehört zur obersten Pflicht die Natur und Technik genaustens zu beobachten und zu studieren...
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