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Waldbahnmonster in H0 |
Wichtex 18 Spudder |
Irgendwann muss es gesagt werden: Albert Mader ist zwar ein 100%-iger Modellbahner. Aber er ist halt ein mindestens 500%-iger Modellbauer. Vor allem von Maschinen, wie wir jetzt drei Exemplare kennenlernen durften, haben es ihm angetan. Als er auf einer Amerikareise in Midland (Texas) das Petroleum-Museum besuchte, war er von den Bohrmaschinen hell begeistert. |
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Der dort ausgestellte, mobile Spudder der Wichtex Machinery Co. aus Wichita Falls (Texas) wurde ausgiebig fotografiert und wieder zu Hause angelangt, reifte der Entschluss, so ein Ding zu bauen. Freundliche Museumsmitarbeiter lieferten ihm noch einige Referenzmasse nach, dann wurden Fotos studiert, gezeichnet, skizziert, Messingteile gedreht, Zahnräder abgeändert und Profile zurecht geschnitten. Das Modell entstand zwischen 2001 und 2004 und ist das erste Messingmodell, das er gelötet hat. Klar doch, die beweglichen Teile sind es auch! |
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In den 20er-Jahren wurde das Vorbild dieses Wichtex 18 Spudders gebaut. Es diente als mobile Bohrstation vor allem für Sondierbohrungen. |
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Und beim nochmaligen Blick in die Antriebs- und Winden-Sektion des Bohrers: Die Teile sind beweglich! |
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Details von der Mastspitze. |
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Die oberen Stahlbalken sind so genannte «walking beams», bewegen sich dank Exzenter auf und ab und verleihen dem Bohrgestänge eine Hammerbewegung. |
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Auch hier nochmals der Hinweis: Albert Maders Modell des Spudders ist im Massstab 1:87 gebaut. |
Modellbau: Albert Mader |
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Text und Fotos: Bruno Kalberer (Canon EOS 5D), aufgenommen am 8. Mai 2008 |
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Bildbearbeitung: Daniela Hugener-Juon |
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