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Unterbau in Kastenbauweise

Ein stabiler Unterbau ist das A und O jeder Modelleisenbahnanlage.

Modellbau, Text und Fotos: Marc Theilkäs

Als erstes habe ich die Vorbildsituation grob skizziert und anschliessend die Länge und die Tiefe der Anlage bestimmt. Anschliessend kann auf Millimeterpapier der definitive Gleisplan aufgezeichnet werden. Für Clifftop ergab das drei Rahmenkasten à 120x50 cm und einen Vierten à 120x60/25 cm. Die einzelnen Teile wurden dann aus schwarz durchgefärbtem MDF zurechtgesägt.
Die Schreinerarbeiten haben viel Spass gemacht. Hier bohre ich gerade die Durchgänge für die Kabelstränge in die einzelnen Spanten. Die zwei Stirnwände, die jeweils zusammengehören, wurden gemeinsam verbohrt. Dieses Vorgehen hat sich sehr gut bewährt. Die Rahmenkasten passen nach dem Verkleben sehr genau aneinander und die Gleisoberkante ist somit bereits definiert.
Sämtliche Teile – auf Mass zurechtgeschnitten, genutet und vorgebohrt –, zurechtgelegt für die Endmontage. Es wurden nirgends Schrauben verwendet. Alle Verbindungen sind mit Lamello fixiert und verleimt. Um ein Verwinden bereits beim Zusammenbau auszuschliessen, wurden alle Rahmenkasten auf einem stabilen Stahlrahmen zusammenmontiert.
Der erste modulare Kasten ist nun fertig. Gut sichtbar sind die hellen Spanten und die etwas höher gefertigte Rückwand. Die Geländespickel bei den Verbindungen fehlen noch.
Ansicht der Beinbefestigung, von unten betrachtet. Hier wurden normale Stahlrohrbeine und Befestigungswinkel aus dem Fachhandel verwendet.
Der linke Rahmenkasten, mit Trassenbrett versehen. Auf der ganzen Fläche ist eine Korkmatte zur Fahrgeräuschdämmung aufgeklebt. Um die Wirkung und Positionierung der Gebäude zu überprüfen, eignen sich einfache Papierhäuser bestens. Der Lokschuppen hier müsste nach meinen ersten Versuchen um zirka 10 Prozent verkleinert werden, um die gewünschte Wirkung zu erreichen.
Das Gelände wird grob mit hellblauen Isolierplatten aus dem Baufachhandel vormodelliert.
Zwei Rahmenkasten sind nun fix miteinander verschraubt. Die beiden Stirnseiten sind noch gut als Trennlinie sichtbar, werden jedoch später vom Gelände vollständig kaschiert. Je vier Passschrauben halten je zwei Module unverrückbar zusammen.